Wettbewerbsrecht

Zu einem der Tätigkeitsschwerpunkte der Kanzlei gehört als wesentlicher Teil des sog. Lauterkeitsrechts, das Recht gegen den unlauteren Wettbewerb, welches insbesondere im UWG normiert ist. Es dient dem Schutz der Mitbewerber und der Verbraucher sowie dem Interesse der Allgemeinheit an einem „lauteren“ Wettbewerb und legt die „Spielregeln“ fairen wirtschaftlichen Verhaltens fest, die jedes Unternehmen im Wettbewerb einhalten muss.

Besondere Probleme zeigen sich in der Praxis insbesondere bei der rechtssicheren Gestaltung und Erstellung eines Online-Auftritts sowie bei der Erstellung und Beratung hinsichtlich gewerblicher Werbemaßnahmen. Dabei gilt es einerseits, eigene Fehler zu vermeiden, da diese vielfach einen Wettbewerbsverstoß indizieren und einem Mitbewerber die Möglichkeit geben, im Rahmen einer Abmahnung ein wettbewerbskonformes Verhalten vom „Verletzer“ zu verlangen. Wir beraten und vertreten Sie umfassend unter allen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten, auch aktiv im Falle des wettbewerbswidrigen Verhaltens eines Mitbewerbers (Beratung, (Gegen-)Abmahnung, Unterlassungserklärung, einsteiliges Verfügungsverfahren, Klageverfahren etc.)

Wir beraten und vertreten Sie insbesondere bei 

·         Erstellung und Überprüfung eines Online-Auftritts

·          AGB Prüfung und Erstellung

·         Abwehr wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen in allen Verfahrensphasen

·         aktives Vorgehen im Falle eines Wettbewerbsverstoßes von Mitbewerbern

Sie haben eine Abmahnung erhalten oder sind bereits Betroffener in einem gerichtlichen Verfahren (Hauptsache/ Verfügungsverfahren)? Sprechen Sie in jedem Fall immer zuerst mit uns! Denn nur mit einer frühestmöglichen Beratung können wir den Sachverhalt kompetent und schnell für Sie einschätzen und ein weiteres Vorgehen erläutern. Nutzen Sie hierfür unsere 24-h-Hotline 0172 / 2024228 oder nehmen Sie einfach per Mail mit uns Kontakt auf. Wir sind sofort für Sie erreichbar.

Ansprechpartner zum Thema Wettbewerbsrecht

RA Sven Gläser

  • Jahrgang 1973, geboren in Berlin
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Referendariat in Berlin, u.a. in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz
  • Zulassung als Rechtsanwalt seit 2006
  • von 2006 bis 2012 tätig in der Kanzlei Braune und Partner Rechtsanwälte, zuletzt als Partner
  • Juristischer Referent der Deutscher Tourismus Service GmbH
  • regelmäßie Beratung eines privaten überregionalen Bildungsträgers in Fragen des Bildungsrechts sowie der Verwaltung
  • DEKRA-Zertifizierung als eterner Datenschutzbeauftragter
  • mehrjährige Beratung eines Berliner Bildungsträgers zu Fragen des Datenschutzrechts
  • langjähriges Mitglied der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V.

 

Kontakt:
glaeser@gkl-rae.de

Rechtstipps zum Thema Wettbewerbsrecht

Droht neue Abmahnwelle? - Neue Widerrufs- und Rückgabebelehrung

29.08.2011

Infolge der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH, Urteil vom 3. September 2009, AZ.: C 489/07) musste der Gesetzgeber erneut das Muster zur Widerrufs- bzw. Rückgabebelehrung anpassen. Hier sah das Gericht die nationale Regelung, wonach der Verbraucher Wertersatz für die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache leisten musste, als zu weitgehend an. Warum die notwendigen Änderungen nicht bereits bei der Gesetzesanpassung zum 11.06.2010 vorgenommen worden sind, erschließt sich dem verständigen Betrachters indes nicht. Umso wichtiger ist es für Internethändler, zeitnah den eigenen Online-Auftritt den gesetzlichen Vorgaben entsprechend anzupassen.

Abmahnung Rechtsanwalt Matthias Olbrich für 24-h-a-z GbmH

25.11.2011

Uns liegt eine Abmahnung der Firma „24-h-a-z GmbH“, deren Geschäftsführer offensichtlich ein Herr Rene Schuboth ist, durch den Berliner Rechtsanwalt Matthias Olbrich vor.

Abmahnungsgefahr für Onlinehändler - Neue Vorschriften zur Widerrufsbelehrung ab 04.08.2011 in Kraft

01.09.2011

Ab 04.08.2011 treten die neuen Regelungen zur Widerrufs- bzw. Rückgabebelehrung in Kraft. Zudem wurden sowohl Muster-Widerrufs-, als auch -Rückgabebelehrung, die sich als Anlage im EGBGB finden, angepasst. Zwar sieht der Gesetzgeber hier einen Übergangszeitraum von 3 Monaten vor. Nach Ablauf dieser Frist besteht jedoch erneut die Gefahr wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen, falls die gesetzlichen Vorgaben nicht umgesetzt und insbesondere die „alten” Belehrungen verwendet werden.

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